Boris Stein im schwarz-weiß Portrait

Steckbrief

Geburtsdatum:19.10.1984
Größe:188 cm
Gewicht:77 kg
Wohnort:Eitelborn
Beruf:Lehrer
Verein:RSG Montabaur
Trainer:Peter Sauerland
Ruhe-/Maximalpuls:34 / 182
E-Mail:borisstein [at] gmx [punkt] de
Website:www.boris-stein.de

Laufbahn

Während meines Sportstudiums an der TU Darmstadt lies sich mein damaliges Fußballtraining in meinem Heimatverein nicht mit meinem Studium verbinden. Ich begann also mich alleine fit zu halten. Anfangs durch Laufen. Einige meiner Freunde kauften sich ein Rennrad. Ich tat es ihnen gleich. Meine Leidenschaft für den Radsport war entfacht. Ich überquerte die Alpen sowie verschiedene Mittelmeer- und Atlantikinseln.

Wechsel - Koeln-Triathlon2008 Angestachelt durch ein Interview im Sportreport des TV Jahn Eitelborn mit dem Ironman Andreas Knopp beschloss ich im Frühjahr 2008 mich für die Mitteldistanz in Köln anzumelden. Ich besuchte über den Sommer zweimal pro Woche ein Schwimmbad. Schon bei meinen ersten beiden Starts hatte mich die Faszination Triathlon erfasst. Einen nicht unerheblichen Beitrag leisteten meine Ergebnisse.

Im folgenden Jahr trat ich in die RSG Montabaur ein und fuhr gleichzeitig mein Fußballtraining weiter zurück. Angespornt durch die schier unglaublichen Trainingsumfänge meiner Vereinskameraden (Zitat Thomas Ritschel: "Nach 150 km Rad mache ich ganz gerne noch einen 'lockeren' Koppellauf") trainierte ich auch mehr, ohne allerdings in deren Dimensionen vorzustoßen. Zumindest was den Trainingsumfang betraf konnte ich noch nicht mit ihnen konkurrieren, sportlich jedoch schon bald.

2010 war das erste Jahr, in dem ich den größten Teil meiner Freizeit dem Triathlon widmete. Bei 7 °C und Regen konnte ich schon zu Saisonbeginn die Deutsche Meisterschaft im Duathlon feiern und auch beim 70.3 in Wiesbaden waren die Bedingungen vergleichbar, so dass auch hier ein 5. Platz heraussprang. Schon während meiner Zeit als Fußballer liebte ich dieses Fritz-Walter-Wetter. Mit beschränkten technischen Fähigkeiten musste ich mich auf andere Tugenden berufen. Das war und ist eine Parallele zum Triathlon.

Rad – Bundesliga 2011 Nach beendetem Lehramtstudium sollte mich das Referendariat in den folgenden zwei Jahren stark beanspruchen. So ging ich 2011 noch einmal einen Schritt zurück. Um meine Grundschnelligkeit zu erhöhen, startete ich mehrmals in der 2.Bundesliga. Ein Sieg in einem Windschattenrennen zeigte mir, dass mein forciertes Schwimmtraining Früchte trägt, ich technisch noch Fortschritte machen kann. In der Folge gewann ich noch den traditionsreichen Breisgau-Triathlon in Streckenrekordzeit. So illustre Namen wie Timo Bracht, Andi Böcherer und Faris Al-Sultan ist es in der Vergangenheit nicht gelungen auf dem anspruchsvollen Kurs schneller zu sein. Bei der Challenge Walchsee zwei Wochen später musste ich mich Timo Bracht allerdings auf Grund eines Radsturzes um zwei Minuten geschlagen geben.

Lauf – Wiesbaden 2010 2012 startete ich als Profi auf der 70.3 Distanz. Über St. Pölten, Rapperswil, Wiesbaden und Salzburg wollte ich mich für die WM in Las Vegas qualifizieren. Nach einem durchwachsenen Saisonstart mit einem gebrauchten Tag (St. Pölten) und einer Zeitstrafe (Rapperswil) startete ich kurzentschlossen bei der Deutschen Meisterschaft in Immenstadt. Bei Boris-Stein-Wetter konnte ich meinen zweiten Meistertitel feiern. Für den Rest der Saison hatte ich dann den Platz 3 gepachtet, wobei mit dem Podium von Wiesbaden auch die heißersehnte Las-Vegas-Qualifikation verbunden war. Aus finanziellen Gründen ließ ich die Saison jedoch in Europa ausklingen.

Nach abgeschlossenem Referendariat bildet der Sport aktuell meinen Lebensmittelpunkt, Ziel: Siege.

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