Blog-Archiv 2016

 

29. November 2016

Hawaii -48

Die ersten Tage im Büro nach einem langen Urlaub sind nicht die angenehmsten. Viel ist liegengeblieben, die Abläufe gehen nicht mehr selbstverständlich von der Hand. Der Sport ist da zum Glück ganz anders. Laufschritte fühlen sich an als seinen es die ersten des Lebens, Wassergefühl ist wieder ein Fremdwort, aber die Frische hilft mir über die technischen Defizite hinweg. Mit reiner Kraft ebne ich mir meinen Weg.

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30. Oktober 2016

Challenge Sardinien

Ein Jahr lang trainieren für einen Tag trainieren und dann soll es das gewesen sein? Nein, ich wollte meine Hawaiiform noch nutzen. Zudem spielten auch finanzielle Erwägungen eine Rolle. Das Preisgeld auf Hawaii ist ein Witz. Für den 7. Platz gibt es 14.000 $. Klingt nach viel Geld. Zieht man 30 % Steuern ab und die etwa 7.000 €, die meine Hawaiireise mit Vorbereitung gekostet hat, bleibt nicht mehr viel übrig. Zu Recht stellen Experten wie Joel Filliol die Hawaiiteilnahme einiger Pros in Frage. - Mir geht es um den Wettbewerb mit den Besten, wenn diese auch in Bestform sind. Deshalb reise ich an. Mit meinen sonstigen Rennen und Sponsoren finanziere ich dieses Sahnehäubchen.

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8. Oktober 2016

IRONMAN Weltmeisterschaft Hawaii

Zum dritten Mal bin ich beim Laufen hochgegangen, aber wieder nur ein bisschen. Auf Hawaii fehlt mir noch die Balance. Mit meinem 7. Platz kann ich schon fast für Hawaii 2017 planen. Ich komme wieder und versuche meine Balance weiter sukzessive zu verbessern.

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2. Oktober 2016

Hawaii -1

Hier kommt der letzte Blogeintrag vor dem Rennen. Die Luft ist raus – auch im Training. Diese Woche konnte ich mich nur noch für die Trainingsinhalte motivieren. Leere Kilometer fielen mir extrem schwer. Wenn es jedoch schnell wurde, dann lief es fast von selbst.

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25. September 2016

Hawaii -2

Die Zuweisung von Schüsseleinheiten halte ich für Unsinn. Warum absolviere ich dann die anderen Einheiten? Sollte ich die offensichtlich so unsinnigen übrigen Einheiten nicht einfach weglassen? Trotzdem gibt es kurz vor dem Rennen Trainingseinheiten mit einer besonderen Bedeutung für mich. Ich verbinde eine Hassliebe mit ihnen. Nichtsdestotrotz halte ich das Ausfahren nach einem langen Lauf für genauso wichtig, wie den Lauf selbst. Auch wenn der Fokus dort auf der Regeneration liegt und ich es mit den Kilometern und weiteren Vorgaben nicht so genau nehme. Es soll locker sein, damit es bald wieder schnell werden kann.

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18. September 2016

Hawaii -3

Das Training in Texas nimmt langsam Fahrt auf: wenige leere Kilometer, jeden Tag eine sehr wettkampfnahe Einheit. Das Klima hier ist feucht, heiß und damit dem auf Hawaii sehr ähnlich. Die Hitzegewöhnung ist noch nicht abgeschlossen, aber ich ertrage mittlerweile das Unwohlsein besser. Wir nehmen unglaubliche Mengen an Flüssigkeit zu uns. Gestern haben wir schon nach 1,5 Stunden zum ersten Mal an der Tankstelle unsere drei Radflaschen auffüllen müssen. Aber alles noch besser als früh in ein Defizit zu kommen.

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11. September 2016

Hawaii -4

Mach dir nach einem Wettkampf so wenig Stress wie möglich! Eine einfache Regel, die ich dieses Mal nicht befolgen wollte und dafür zu Recht bestraft wurde.

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4. September 2016

Hawaii -5

Obwohl mit allen mir bekannten Blogs zur Kona-Vorbereitung der Nimbus des schlechten Karmas einherging, werde ich in den kommenden Wochen in dieser Form einen regelmäßigen Einblick in meinen Trainingsalltag geben. Ich starte mit dem, was ich als interessant erachte, hoffe allerdings auch auf Anregungen von euch über die üblichen Kanäle (Kontaktformular und facebook). Ich mache im Training keine geheimen, abgefahrenen Dinge also kann ich auch offen darüber berichten.

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14. August 2016

IRONMAN 70.3 EM Wiesbaden

In den letzten Wochen vor dem Rennen habe ich wenig von mir hören lassen. Berichtenswertes ist nicht passiert. Nach Abschluss des ersten Wettkampfblocks stand wieder viel Grundlagentraining an. Von dem ungewöhnlich starken Feld erwartete ich mir eine schonungslose Rückmeldung über meinen aktuellen Leistungsstand. Wie geht man in so ein Rennen? Kann man als Titelverteidiger mit weniger als dem erneuten Sieg zufrieden sein? Ist nicht Platz 2 schon ein Rückschritt zum Vorjahr?

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18. Juni 2016

IRONMAN 70.3 Luxemburg

Da war ich gerade auf gutem Weg den, doch immer leicht abwertend konnotierten Ruf des Duathleten los zu werden. Dann erleben wir einen unglaublich nassen Juni, der der Duathlonszene einen unerwarteten Frühling beschehrt. Die Absage des Schwimmens war zwar nachvollziehbar, mir aber gar nicht recht.

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5. Juni 2016

IRONMAN 70.3 Kraichgau

Wenn ich wenig Sportaffinen erklären soll, warum ich Berufssportler bin, komme ich meist auf Emotionen zu sprechen und erhalte verständnisloses Kopfschütteln. Nur im Sport erhalte ich eine so direkte Rückmeldung über meine Leistung. Hochs und Tiefs liegen dicht beieinander. Das bewegt mich emotional. Gerade weil ich mich eher als rationalen Typ beschreiben würde, gibt mir das den besonderen Kick.

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25. Mai 2016

Von der Lang- zur Mitteldistanz

Mitteldistanztraining nach einer Langdistanz ist der unangenehmere Weg. Allerdings wollte ich das Hawaiiticket früh buchen und so habe ich diese zwei harten zwei Monate billigend in Kauf genommen. Gemeinsam mit meinem Trainer habe ich in der Vergangenheit einen Weg gefunden, der für mich funktioniert und auch dieses Mal bin ich zuversichtlich.

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10. April 2016

IRONMAN Südafrika

Lernen und gleichzeitig Leistung bringen. Das war meine Erwartungshaltung an meine erste Kontinentalmeisterschaft in Südafrika. Da meine Vorbereitung ohne körperliche Probleme ablief, war ich guter Dinge, meinem Anspruch auch gerecht zu werden. Bis Kilometer 20 beim Laufen hat das auch ohne Einschränkungen geklappt.

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31. März 2016

Wettkampfvorbereitung Stellenbosch

Es bleibt nur noch eine Woche bis zum Renntag. Zeit Bilanz über mein bisheriges Training zu ziehen. Eine frühe Langdistanz soll mein Pflichtfinish sein und gleichzeitig die nötigen Punkte für Hawaii 2016 einbringen. Aber das alleine ist nicht mein Anspruch.

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28. Februar 2016

X-Duathlon Trier

In der Winterpause vergesse ich wie hart Wettkämpfe doch sind. Der X-Duathlon riß mich abrupt aus meinem Winterschlaf. Es mag erfolgreiche Duathleten mit intelligenter Renngestaltung geben, aber mir ist bisher noch keiner begegnet. Duathlon ist zurecht als der härtere Bruder des Triathlons verschrien und so hieß es auch dieses mal: Vollgas bis der Erste nachgibt.

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21. Februar 2016

Zweites Vorbereitungstrainingslager Fuerteventura

Am Trainingsort Fuerteventura scheiden sich die Geister. Die einen lieben es, die anderen hassen es und kommen nach einer Woche nie wieder. Aber ein Triathlonleben ohne ein Trainingslager auf der Triathloninsel ist kaum vorstellbar und so waren alle schon mal da. Ich hatte zwei Wochen Zeit, um dem Phänomen auf den Grund zu gehen.

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23. Januar 2016

Grundlagentrainingslager Andalusien

So unbeschwert wie im ersten Trainingslager einer jungfräulichen Saison wird es im ganzen Jahr nicht mehr. Die Träume sind groß. Man ist noch ungeschlagen. Alles scheint möglich. Grundlagenkilometer sind fast schon meditativ. Bei den langen Trainingstagen wird es aber auch schon mal langweilig und zäh. Dann gibt es aber auch die "Momente", in denen du glaubst unbegrenzt am Gashahn drehen zu können.

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